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Leinenfaser - Vom Feld zur Faser

Jetzt gehts zur Sache....


Liebe UR:WISSEN Leser/innen,

in den letzten Monaten habe ich einiges über unsere Familiengeschichte recherhiert, daher war es hier im "virutellen Leben" etwas ruhiger. Nun ist es aber soweit- ich habe den alten "Brechl" der hier früher am Hof im Einsatz war bereit gelegt, eine alte "Hechl" auf Willhaben besorgt und somit kann es weiter gehen, mit der Leinenherstellung.


Das fertig geröstete Leinen lag inzwischen in unserem trockenen Keller. Eine Handkarde muss ich noch besorgen- da recherchiere ich gerade, wie fein diese am besten sein soll. Doch inzwischen habe ich schon mal mit dem "brecheln & hecheln" begonnen- ein Video dazu findet ihr auf unserer Instagram Seite. Langsam nähern wir uns der fertigen Leinenfaser.


Faserlein direkt nach der Ernte
"brechen" - Dabei bricht das Holz im Inneren der "Stängel" und fällt raus. Übrig bleibt der faserige Teil zur Weiterverarbeitung.


Flachsernte
Nun gehts ans "hecheln": Dabei wird der Strang durch ein kammartiges Werkzeug gezogen, um es zu reinigen, glätten und parallel auszurichten. Viele Holzreste fallen dabei raus. Die langen übrig gebliebenen Fasern werden als "Langflachs" bezeichnet. Die kurzen Reste als "Werg"

Tauröste des Faserleins
Sieht doch schon gut aus! Jedoch noch etwas zu grob, um es zu verspinnen. Darum besorge ich nun noch eine Handkarde. Dann kann es wieder weiter gehen :) Nach dem Karieren wird schon versponnen.

 Ich bin fasziniert davon, diese alten Tätigkeiten umzusetzen. Es fühlt sich an wie "erinnern".


Bis zum nächsten Beitrag,

Eure Bettina




 
 
 

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